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Vrsar: Der letzte Hafen und die Skipper-Taufe
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Vrsar: Der letzte Hafen und die Skipper-Taufe

Vrsar: Der letzte Hafen und die Skipper-Taufe
Fr, 05.06. Nachmittag

Die Strömung schiebt uns schneller nach Vrsar als gerechnet. Dort warten Tanken, Bootscheck und ein letzter Abend an Bord – und für den Skipper ein unfreiwilliges Bad neben dem Steg.

28.8 km

Segeln Istrien Marina Adria

Route – hier waren wir unterwegs

GPX-Karte 2009-06-05-15h-im-hafen-von-vrsar
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Reisebericht

… nach diesen aufregenden Minuten nehmen wir direkt Kurs in Richtung Land, um deutlich stärker unter Landabdeckung zu fahren. Wir sind ohnehin leicht nördlich von Pula und können somit östlich vom Sperrgebiet (einer großen Insel direkt vor Pula) durch einen „Kanal“ fahren und sind komplett geschützt. Danach stellen wir den Autopiloten auf 320 Grad und dümpeln gemütlich mit 4,5 Knoten (über Wasser) in Richtung Norden. Die Strömung rechnen wir bei unserer Zeitschätzung nicht mit ein. Als wir dann aber bereits nach rechnerisch viel zu kurzer Zeit in Vrsar ankommen, können wir uns errechnen, dass uns die Strömung noch zusätzliche 1–2 Knoten beschert hat und wir somit mit ca. 6 Knoten (über Land) gefahren sein müssen.

Blick über den Bug beim Einlaufen, über dem Ort auf dem Hügel steht der Kirchturm

Gegen 17 Uhr laufen wir dann im Hafen von Vrsar ein und tanken das Boot erst einmal auf. Anschließend legen wir an unserem Anleger an und lassen das Boot direkt schnell checken (also Rumpf, Segel und so weiter). Bei uns ist alles soweit in Ordnung, die restlichen Mängel können wir noch am nächsten Tag klären. Das heißt für uns – essen, packen, duschen und einen letzten Abend zusammen sitzen!

Ach ja, da ist ja noch etwas. Der Maaf hat zwar schon Tausende von Seemeilen gesegelt, ist jedoch das erste Mal als Skipper unterwegs und bringt nicht nur das Schiff, sondern auch die gesamte Crew heile und gesund nach Hause. Somit können wir den Maaf guten Gewissens noch der Skipper-Taufe unterziehen. Glücklicherweise (für uns, weniger für Maaf) ist der Liegeplatz direkt neben uns noch frei, so dass wir – also die Crew – den Maaf dort noch taufen dürfen! An dieser Stelle auch noch einmal ein Dankeschön an Maaf – vor allem für die Ruhe und Souveränität!

Maaf steht klatschnass und grinsend am Steg, das Wasser läuft ihm aus dem Shirt

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