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Istriens Südspitze: Bunker, Badeshorts und Kurs nach Rovinj
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Istriens Südspitze: Bunker, Badeshorts und Kurs nach Rovinj

Istriens Südspitze: Bunker, Badeshorts und Kurs nach Rovinj
Fr, 05.06. Vormittag

Frühes Licht, kaltes Wasser, neugierige Urlauberblicke auf zwei Gestalten in Badeshorts. Dazu Schützengräben auf dem Kap. Dann 12 Knoten Wind von hinten und Kurs auf Rovinj.

7.8 km

Segeln Istrien Baden Leuchtturm

Route – hier waren wir unterwegs

GPX-Karte 2009-06-05-07h-auf-kurs-nach-rovinj
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Reisebericht

So, der Vormittag ist sehr entspannend. Ich bin bereits sehr früh wach und überlege mir gegen 7.30 Uhr, schwimmen zu gehen. Aber es ist zu windig, die Sonne ist hinter einer leichten Wolkenschicht verschwunden, und die Motivation ist schneller dahin, als sie gekommen ist. Also hole ich mir eine Decke hoch und lege mich an Deck.

Irgendwann kommen die anderen auch hoch, und Franzi überzeugt uns dann davon, schwimmen zu gehen. Bzw. beeindruckt uns ihre Art, zu Wasser zu gehen, schon so, dass wir ihr versprechen, nachzukommen. Das Wasser ist mit ca. 20 Grad erfrischend kalt, so dass wir danach auch richtig wach sind. Da Sebi noch schläft (er hat die Nacht über Ankerwache gehalten), fahren Franzi und ich mit dem Zodiac noch rüber an Land, um uns die Bucht anzuschauen.

Ich stehe in Badeshorts auf einem Feldweg über der Bucht, unten liegt unser Boot vor Anker

Das ist sogar eine Landzunge bzw. das Kap, um das wir fahren müssen. Nachdem wir einen kleinen Hügel hoch sind, können wir das Kap auch erkennen. Auf der einen Seite die Bucht, in der unser Boot liegt – auf der anderen Seite der Leuchtturm an der südlichsten Spitze Istriens. Oben auf dem Hügel erkennen wir noch die militärische Vergangenheit dieses Landstreifens – überall Schützengräben, Bunker und … Touristen. Das ist schon ein tolles Gefühl, in Badeshorts dort spazieren zu gehen und die ganzen Urlauber zu sehen, die aus dem Auto schauen und uns ungläubig betrachten, „wo wir denn her kommen“. Das Fragezeichen in deren Gesichtern ist riesig. Einfach nur schön.

Vom Hügel aus der Blick über Macchia und offenes Meer auf die kleine Insel mit dem Leuchtturm

Gegen 11 Uhr fahren wir dann los – ich darf aus der Bucht steuern, um die Untiefen herum, in Richtung Kap und dann aufs offene Meer.

Gischt schlägt über den Bug, dahinter aufgewühlte See unter grauem Himmel

Anschließend übernimmt Franzi, wir hissen das Vorsegel und schalten den Motor ab. Nun haben wir 12 Knoten Wind direkt von hinten und überlegen, Schmetterling zu fahren oder alternativ den Spinnaker auszupacken. Ich glaube, Sebi ist gerade unten und holt ihn …


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