Tretbootfahren auf dem Kleinhesseloher See in München

Tretbootfahren auf dem Kleinhesseloher See in München

Tretbootfahren auf dem Kleinhesseloher See in München
So, 16.08. Vormittag

Nach dem anstrengenden Vortag geht es erst um elf los. Am Kleinhesseloher See kostet das Tretboot pro Person – dafür gibt es 40 Minuten statt 30. Ich lasse die Füße ins Wasser hängen und will nirgendwo anders sein.

hike • 5.72 km


Route – hier waren wir unterwegs

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Reisebericht

Gestern war anstrengend. Die Ansage für heute steht deshalb schon vor dem Aufstehen fest: langsam angehen lassen.

Wir frühstücken gemütlich um neun. Danach gehen wir noch mal aufs Hotelzimmer und chillen. Richtig los geht es erst kurz vor elf. Beschwert hat sich niemand.

Wir fahren nach Schwabing, zur Münchner Freiheit. Von dort geht es fast geradeaus in den Englischen Garten. Am Schwabinger Bach halten wir kurz die Hände ins Wasser – Temperatur perfekt. Einmal über die Brücke, und da liegt schon der Kleinhesseloher See.

Blick unter herbstlich gefärbten Ästen hindurch über den ruhigen Kleinhesseloher See

Wir gehen halb um ihn herum, dann entdecken die Kinder die Tretboote. Damit steht der nächste Programmpunkt fest, ganz ohne Abstimmung. Ich bin gespannt auf die Preise.

Zehn Minuten später stehen wir an der Verleihstation. Bezahlt wird nicht pro Boot, sondern pro Person. Klar, oder? Meinetwegen, wenn es der Stimmung beiträgt.

Am Ende sind es 18 € – Ben Luis geht auf Vorschlag des Vermieters doch noch als Zehnjähriger durch – und statt 30 Minuten schreibt er uns 40 aufs Ticket. Fantastisch. Zwei Minuten später sind wir auf dem Wasser. Ben Luis und ich strampeln bis in die Mitte des Sees. Dann wird gewechselt.

Blick über den pinken Bug des Tretboots auf den Kleinhesseloher See

Ich ziehe T-Shirt und Schuhe aus und lasse die Füße hinten über den Rand baumeln. Mann, ist das schön. Die Sonne von oben, der Wind von der Seite, die Kinder strampeln um die Wette, und das Wasser ist angenehm kühl. Was will man mehr.

Zwei Paar Beine baumeln vom hinteren Rand des Tretboots ins grüne Wasser

Die Zeit vergeht unfassbar schnell. Irgendwann sind die 40 Minuten rum. Ben Luis lenkt souverän in die Parklücke und bringt uns sicher ans Ufer.

Kurz darauf sitzen wir am Seehaus im Biergarten. Noch nichts essen, das kommt später. Ich habe von gestern gelernt und tausche das alkoholfreie Bier gegen ein Radler. Schmeckt richtig gut.

Ein Glas Radler auf dem Holztisch im Biergarten am Seehaus, dahinter der See

Dann machen wir uns auf den Weg zum Chinesischen Turm. Meine Schätzung: eine halbe Stunde. Nach großer Beschwerde schaue ich nach – es sind zehn Minuten. Wir machen zwölf daraus.

Und dort gibt es endlich etwas zu essen. Der Biergarten unter dem Turm ist der zweitgrößte der Stadt, an die 7.000 Menschen passen hier an die Tische, und heute sieht es so aus, als wären alle da. Trotzdem findet jeder von uns etwas, das ihm schmeckt. Genau das freut mich am meisten.

Der hölzerne Chinesische Turm im Englischen Garten, davor gelbe Sonnenschirme des Biergartens

Ich begehe nicht den Fehler von gestern, bestelle mir selbst nichts. Ich warte, bis alle aufgegessen haben, und räume die Reste ab. Obwohl – so ein Ochsenburger reizt mich schon.

Ein Tag, an dem wir uns nichts vorgenommen haben. Sehr chillig. Mal sehen, was gleich noch kommt.


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