Bora in Skradin – Schaumkronen im Hafenbecken

Bora in Skradin – Schaumkronen im Hafenbecken

Bora in Skradin – Schaumkronen im Hafenbecken
Sa, 25.06. Vormittag

Nachts klappert das ganze Boot, morgens stehen Schaumkronen mitten im Hafenbecken und der Windmesser zeigt 29 Knoten. Statt zu segeln bleiben wir einen Tag länger in Skradin.

Segeltörn Skradin Hafentag

Reisebericht

Die Nacht ist anstrengend. Wir haben Bora, also Starkwind mit ca. 8–9 Windstärken. Die Boote wackeln, es klappert überall. Es schwankt. Die Ohrenstöpsel lassen mich dann endlich ab 3 Uhr schlafen. Als ich um 7.45 Uhr aufwache, muss ich feststellen, dass Sebis Eltern schon weg sind. Vor der Rückfahrwelle auf nach Ulm. Toi toi toi, dass das klappt.

Rumpf einer Segelyacht mit der Aufschrift Cruiser 35, straff gespannte Leinen und ein Fender im Hafen

Auf dem Weg zu den Waschräumen trau ich meinen Augen nicht. Schaumkronen, allerdings im Hafenbecken. Sowas sieht man selten. Auf 30–40 m bilden sich Schaumkronen. Wahnsinn. Der Windmesser am Boot zeigt 29 Knoten. Als ich Sebi mit Begeisterung von meiner Entdeckung und dem tollen Segelwetter berichte, lacht er mich allerdings einfach aus. Und fragt mich, was der Wind wohl mit dem Segel machen wird. Ich glaub, er meint die Frage eher rhetorisch.

Blick über das Wasser auf Skradin mit Kirchturm, roten Ziegeldächern und bewaldetem Hügel

Gut, somit haben wir heute also Zeit. Viel Zeit, denn auf dem Weg in den Ort macht Sebi klar, dass wir heute hier noch einmal übernachten können. Skradin ist ein tolles Örtchen mit zig Cafés und kleinen Gassen. Irgendwo finden wir ein Hotel, wo wir für kleines Geld ans Buffet gehen dürfen (Frühstück an Bord haben wir kurzerhand gestrichen, denn bei dem Wetter unter Deck… Lieber nicht!)


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