Financial District und Tower Bridge: Sonntagsstille

Financial District und Tower Bridge: Sonntagsstille

Financial District und Tower Bridge: Sonntagsstille
So, 14.11. Vormittag

Am letzten Morgen ist die City wie leergefegt, eine Fassade nach der anderen. Am Tower gehen wir vorbei, an der Tower Bridge fällt leichter Regen – und um 15 Uhr sitzen wir schon wieder am Flughafen.

London City of London Tower Bridge Rückreise

Reisebericht

Sonntag. Der letzte Tag. Wir schlafen aus – und das ist auch schon der schönste Teil des Morgens, denn danach müssen wir packen.

Einen Teil von London haben wir bislang ausgelassen: den Financial District. Sonntags ist das Bankenviertel erwartungsgemäß leergefegt. Kein Gedränge auf dem Bürgersteig, keine Busse, die von hinten mit gefühlten 70 km/h angerauscht kommen. Wir können uns ohne große Gefahr durch die Straßen bewegen. Auch wenn wir es mittlerweile raushaben, auf welcher Seite man hier geht.

Menschenleere Straße im Bankenviertel, links eine Glasfassade, rechts die doppelte gelbe Linie am Bordstein

Beeindruckend, diese Fassaden. Eine nach der anderen. Glas, Stein, Türme, die man von unten nicht zu Ende sieht. Und irgendwann – ich gebe es zu – auch langweilig. Ohne die Menschen, die hier sonst arbeiten, fehlt dem Viertel etwas.

Die gläserne Rundung des Gherkin ragt hinter einem alten Kirchturm aus hellem Stein auf
30 St Mary Axe, von allen nur The Gherkin genannt

Auf dem Rückweg kommen wir am Tower of London vorbei. Dort, wo die Kronjuwelen verwahrt werden. Uns ist nicht danach, hineinzugehen. Also gehen wir weiter.

Das steinerne Torhaus des Tower of London hinter dem trockengelegten Wassergraben, davor eine kleine Wurfmaschine auf dem Rasen

Direkt danach steht schon die Tower Bridge vor uns. Heute im leichten Regen. Wir haben sie vorgestern bei ganz anderem Licht gesehen, und trotzdem bleiben wir noch einmal stehen.

Der Nordturm der Tower Bridge unter grauem Himmel, im Vordergrund kahle Zweige

Zurück im Hotel packen wir die Koffer und machen uns auf den Weg zum Flughafen. Mittlerweile ist es 15 Uhr.

Der Rückflug zieht sich. Die reine Flugzeit ist gering, aber der ganze Kram drumherum – Anreise, Warten, Abreise – frisst den Rest des Tages. Gegen 23 Uhr sind wir wieder bei Grohe in Düsseldorf, wo unser Auto steht. Bleibt nur noch der Weg zurück nach Köln. Um diese Zeit geht das perfekt schnell.

Drei Tage London – und ausgerechnet am letzten Morgen gehören uns die Straßen allein.


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