Metropolen sind schon genial, oder? Haben etwas Magisches, etwas Anziehendes. Ich meine, ich bin oft in großen Städten wie Frankfurt, München, Köln, Hamburg oder Paderborn unterwegs. Aber das sind keine Metropolen. Das sind „einfach nur“ große Städte (ok, letztere mal ausgeklammert). Die sind nicht vergleichbar mit London, Paris oder Berlin – New York, San Francisco oder L.A.
Ich frage mich, was macht eine Metropole aus? Flair? Kunst? Architektur? Ein funktionierendes U-Bahn-Netz? Durchgeknallte Leute, gepaart mit Business-Anzug-Trägern? Mini-Stadtteile wie Chinatown, Soho oder ähnliches direkt neben einem Financial District? Abgefahrene Wochenmärkte unter irgendwelchen Brücken? Leben? Man ist nie alleine auf der Straße? Ja, genau das ist es! Die Kombination aus all dem!

Wir tingeln also weiter durch die Straßen von London und erreichen gerade die Oxford Street. Sabrina ist von den ganzen Menschen hier überfordert, so dass wir den Bummel durch die Läden kurz halten. Wir landen lediglich im Esprit – hier gibt's dann eine Mütze gegen den Regen auf der Brille und weiter geht's.
Zur Enttäuschung ist die Photographer's Gallery leider geschlossen. Also geht's weiter zu Brooks Brothers. Hemden kaufen. Leider stelle ich fest, dass hier ein Hemd 80 EUR kostet. In den USA habe ich die für 60 $ bekommen, das waren 40 EUR. Also: keine Hemden. Dafür genießen wir den Flair der Carnaby Street und Regent Street.

Irgendwann sind wir platt und entscheiden uns, zum Hotel zurückzugehen oder zu fahren. Ausruhen! Wir steigen an der London Bridge aus und suchen uns den Weg zur Southwark Bridge. Dabei kommen wir am Borough Market vorbei. Ein kleiner, aber feiner Markt unter einer Brücke, auf dem Weg zwischen London Bridge und Hotel. Genial.

Ich hole mir hier einen Döner (ist ja Freitag) bzw. so etwas in der Art. Absolut lecker, frisch zubereitet von Menschen, die Spaß am Verkaufen haben! Das macht doch Laune!

