Schwabing: Pizza am Kölner Platz, unsere alte Hood

Schwabing: Pizza am Kölner Platz, unsere alte Hood

Schwabing: Pizza am Kölner Platz, unsere alte Hood
Do, 13.08. Abend

Zurück in das Viertel, in dem wir früher gewohnt haben: Pizza bei la Piazza, ein Blick auf unsere alte Adresse in der Aachener Straße – und eine U-Bahn, die einfach nicht kommen will.

4.03 km


Route – hier waren wir unterwegs

GPX-Karte 2026-08-13-19h-schwabing-pizza-koelner-platz
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Reisebericht

Sabrina ist mittlerweile im Hotel angekommen, und wir stehen im Zimmer und überlegen, was wir mit dem Abend anfangen. Die Kinder haben eine sehr klare Meinung dazu: Pizza.

Damit ist die Sache entschieden. Wir fahren nach Schwabing, zum Kölner Platz. Dort haben wir früher gelebt – bevor wir nach Köln gezogen sind. Die Reihenfolge stimmt schon so.

Blaues Straßenschild Kölner Platz an einer verputzten Hauswand in Schwabing

Wir gehen zum Italiener, la Piazza. Der ist so gut wie immer. Pizza für alle, dazu kalte Getränke, und wir sitzen drinnen. Draußen wäre es schöner, drinnen sind weniger Wespen. Wir nehmen die stressfreie Variante.

Danach laufen wir in die Aachener Straße und zeigen den Kids, wo wir damals gewohnt haben. Ein Haus, eine Tür, eine Drei. Für die Kinder ist es ein Haus wie jedes andere, für uns fünf Jahre unseres Lebens.

Eingang unseres früheren Wohnhauses in der Aachener Straße mit Glasvorbau und Hecken davor

Von da aus wollen wir eigentlich noch ein wenig U-Bahn fahren. Die kommt aber nicht. Und kommt weiter nicht. Es ist inzwischen 20:33 Uhr, die Geschäfte hier haben zu, also gibt es auch kein kühles Getränk mehr auf die Hand.

Wir nehmen die nächste Tram und fahren durch bis zum Leonrodplatz.

Blaue Münchner Tram Richtung Romanplatz an einer Kreuzung im Abendlicht

Fünf Minuten später stehen wir vor dem Leonardo Hotel am Olympiapark. Über den Dächern geht gerade die Sonne unter.

Sonnenuntergang über den Münchner Dächern, dahinter ein Kirchturm im orangefarbenen Himmel

Ein Viertel, in dem man einmal gewohnt hat, bleibt komischerweise immer ein bisschen das eigene. Obwohl nach fünfzehn Jahren die Emotionen weg sind. Kurz nach dem Wegzug war das noch anders.


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