Der Tag begann um 6:00 Uhr. Für Sabrina. Oma hatte sich verklickt und versehentlich angerufen. Sabrinas erster Gedanke: Der Hund. Fehlalarm. Oma hatte nur das falsche Symbol erwischt. Bei mir klingelte es dann um 6:43 Uhr. Mein Dienstags-Timer für die Extra-Bäckerbestellung. Entsprechend früh saßen wir beim Frühstück.
Max Luca hatte Schüttelfrost. Und Fieber. Der Plan war schnell klar: Tageskarten für die anderen vier, Sabrina fährt die erste Piste mit und bringt Max Luca später zur Hütte hoch. Zum Mittagessen.

Gesagt, getan. Zu fünft im Sechser-Sessellift, dann die erste Abfahrt. Ich muss sagen, die Kinder haben wirklich Rücksicht genommen. Wir sind ordentlich langsam den Berg runter. Sabrina war danach bedient. Sie setzte sich wieder ins Auto und fuhr zu Max Luca aufs Hotelzimmer.

Wir anderen drei fuhren noch ein paar Pisten. Hannah im Schneepflug, Schuss runter. Ben Luis feilte an seinem Umsetzen. Sah echt gut aus. Im Vergleich zu Tag eins wie ausgewechselt.
Um 13:15 Uhr trafen wir uns auf der Rosshütte. Spaghetti Bolognese, Currywurst Pommes mit Mayo, Kaiserschmarrn. Und ein alkoholfreies Weißbier. Alle Wünsche erfüllt.

Dann noch schnell zum Selfie-Spot. Ein paar Fotos. Die anderen fuhren mit der Standseilbahn ab, Ben Luis und ich nahmen die Piste. Eigentlich war der Plan, dass ich danach allein weiterfahre. Aber irgendwie kamen die Kräfte in Ben Luis plötzlich wieder. Wir sind noch anderthalb Stunden zusammen gefahren. Ein Riesenspaß.

Zurück im Hotel hatte Sabrina schon alles gepackt. Sogar das Auto getankt. Meine Aufgabe: den Kofferraum vollräumen. Jetzt können wir den Pool und das Abendessen genießen. Morgen früh fahren wir nach dem Frühstück nach Hause. Am Heiligabend. Hoffen wir, dass es Max Luca bis dahin wieder gut geht.
Merke: Wenn Oma sich verklickt und der Jüngste fiebert, läuft der Skiurlaub trotzdem. Irgendwie.



