Morgens beim Baguetteholen ein deutsches Paar getroffen – samt Haustier. Die zwei haben mir Cateret ans Herz gelegt: Bei Ebbe könne man vom Cap aus direkt am Strand ins Dorf wandern. Nur 8–10 km von unserem Ferienort entfernt. Klang nach einer dieser Ideen, die zuhause sofort alle begeistert – also nicht.
Long story short: Wir sind mit dem Auto hoch zum Leuchtturm gefahren. Oben geparkt, Aussicht genossen, dann die Felsen hinuntergewandert, vorbei an einer alten Kapelle, runter zum Strand. Natürlich mit Hund – Wasser gehört zum Pflichtprogramm für Labbies.
Unten angekommen, stieg das Wasser langsam wieder an – ganz entspannt, aber wir haben den Moment genutzt, um rechtzeitig loszugehen. Der Weg lag noch trocken, und wir konnten über die Felsen ums Kap herum Richtung Ort laufen. Grandiose Stimmung – echtes Highlight und Normandie-Feeling.
Und dann die Erkenntnis: Der Rückweg zum Auto führt den ganzen Hang wieder hoch. Begeisterung auf dem Tiefpunkt. Also hab ich mich „geopfert“, bin allein zurückgerannt, hab das Auto geholt. Familie glücklich, Hund müde, ich durchgelüftet – und ein bisschen stolz.
📍 Fazit: Manchmal reicht ein kleiner Umweg für große Zufriedenheit.




