Erster voller Tag in Frankreich, erster kleiner Ausflug – und das Setting könnte skurriler kaum sein. Surtainville, irgendwo zwischen Küste und Kuhweide, gefühlt mehr Möwen als Menschen. Ich hab’s nicht gegoogelt, aber das Dörfchen hat bestimmt keine vierstellige Einwohnerzahl. Immerhin: eine Boulangerie, ein Mini-Markt – und ein Burgerladen, den es mal gab. Jetzt ist dort eine Bar für Austern-Fans mit Geschmack für Chardonnay. Wer’s mag.
Unser erster Versuch, den Ort zu erkunden, endete direkt in einer Durchfahrt durch den „Stadtkern“. Das Wetter? Meh. Also alle Mann und Hund rein in die Jacken und ab „downtown“. Viel gab’s nicht zu sehen: Kirche, ein paar Wohnhäuser – und ausgeschilderte Wanderwege, die in der Realität schlicht nicht existierten. 🤷♂️
Wir also Plan B: Richtung Strand. Der „Plage de Surtainville“ ist offiziell, mit DLRG-Station und allem Drum und Dran. Und dort kam dann auch der erste echte Moment des Tages. Ivy, unser Vierbeiner, war bis dahin eher lethargisch – kein Bock auf gar nichts, lag nur rum, fiepte ein bisschen. Wir dachten schon, sie wäre platt von der Fahrt oder dem Klimawechsel.
Aber kaum waren wir am Wasser, war der Spuk vorbei. Anscheinend hatte sie die Wellen die ganze Zeit über gehört – und wollte einfach nur da hin. Zack, raus aus dem Standby-Modus, rein in den Sprintmodus. Ivy im Glück, wir auch ein bisschen.
Danach: nasser Hund, zufriedene Kinder, müde Beine – und zurück nach Hause. Regen aussitzen, warmen Tee trinken, Füße hoch. Manchmal reicht genau das. 🌊🐾




