Auf dem Weg in die Normandie – zwei Wochen Familienurlaub – haben wir in Nordfrankreich einen Zwischenstopp eingelegt. Übernachtung im Novotel an der Autobahn, dann morgens 15 Minuten Richtung Norden gefahren. Grund: Der Hund muss laufen. Früh.
Also bin ich allein mit unserem Labbi los. Der Rest der Familie hatte für eine 6:30-Uhr-Runde wie immer kein Verständnis.
Ziel war die Réserve biologique de la Mare à Goriaux – ein früherer Tagebau, heute Naturreservat. Ein See, entstanden durch Bergsenkungen. Seit 1982 geschützt. Rund 300 Vogelarten, viel Ruhe, dichter Wald.
Die Runde: ca. 6,5 km, gut begehbar, abwechselnd Wald- und Uferweg. Highlight war der Aufstieg auf den Terril – ein Abraumhügel mit überraschend weitem Blick über See und Landschaft.
🌿 Kurzfakten zur Location: – Biologische Reserve in der Forêt de Raismes-Saint-Amand-Wallers – 90 ha großer See, Rückzugsort für viele Vogelarten – Teil eines grenzüberschreitenden Naturparks (Frankreich/Belgien) – Rundweg mit leichtem Anstieg und Aussichtspunkt
Es sollte regnen – am Ende war es nur leichtes Getröpfel. Also perfekte Bedingungen für eine ruhige, kraftgebende Runde vor der Weiterfahrt Richtung Westen. Noch 5–6 Stunden bis ans Ziel.





