Der Plan war simpel: Raus. Kurz. Nah. Ein Wochenende, das sich nach Pause anfühlt, ohne dass man lange fährt. Porta Westfalica liefert genau das – Flusswege, herbstliche Farben und diesen angenehmen Mix aus Bewegung und Durchatmen. Die Weser begleitet uns still, der Mittellandkanal eher sachlich, und trotzdem entsteht daraus ein eigener Rhythmus.
Zwischendurch gibt es kleine Wege, neugierige Blicke und Szenen, die man so nur findet, wenn man nichts sucht. Am Sonntag dann der Zoo in Hannover: Tiere, warme Farben, offene Augen – wie ein verspäteter Sommergruß. Alles leicht, locker, unaufgeregt. Und am Ende bleibt dieses stille Nachglühen, das man nur von Wochenenden kennt, die sich freiwillig entschleunigen.
