Der Darß zeigt uns seine typische Mischung aus Weite, Wetter und überraschend leisen Momenten. Wir rollen über Küstenwege, kämpfen uns einmal quer durch den Gegenwind und lassen uns später mit Rückenwind zurücktragen. Zwischendrin ein Abstecher zu alten Bunkeranlagen, ein Abend in Zingst, ein paar improvisierte Wege – und immer diese klare Luft, die alles sortiert.
Die Tage fließen leicht, ohne besondere Dramaturgie, dafür mit vielen kleinen Szenen: Kinder, die vorwegfahren; Waldwege, die knacken; Boddenlicht, das plötzlich warm wirkt. Es fühlt sich unaufgeregt an, fast alltäglich – und gerade darin liegt die Kraft dieses Trips. Ein paar Tage draußen, nah an der Küste, nah an uns. Und am Ende bleibt dieses leise Gefühl, dass Wind manchmal mehr mitnimmt, als man denkt.



