Der Umzug nach Köln klingt zuerst nach Routine: neue Wohnung, neue Wege, alles einmal durchsortieren. Doch schon nach wenigen Tagen kippt die Ordnung ins echte Leben. Menschen, die überraschen. Straßen, die morgens freundlich und nachmittags zäh wirken. Eine Küche, die sich querstellt. Und immer wieder diese kleinen Szenen, die den Tag unerwartet warm machen.
Zwischendurch öffnen sich Räume, die man so nicht plant: ein Eifelpfad im Herbstlicht, ein Konzertabend, der die Achtziger zurückholt, ein Blick auf den Dom, der plötzlich mehr sagt als jede Ansage im Navi. So entsteht Stück für Stück ein Alltag, der nicht perfekt ist – nur echt. Und genau deshalb bleibt.




