Resteverwertung vorm Abflug
Die letzten beiden Abende sind schneller vorbei, als uns lieb ist. Wir schaffen es nicht einmal, unseren Finlandia Vodka zu leeren. Gut, sooo viel bleibt auch nicht übrig, allerdings wollen wir das gute Zeug ja auch nicht wegschmeißen. Und dem Taxifahrer das in die Hand zu drücken, können wir nicht verantworten. Also sitzen wir gerade am Flughafen. Wir finden die einzigen Bänke, die noch vor der Security sind, und suchen nach Gläsern.

”Kopp in’n Nacken” und letzte Blicke
Da wir keine finden, zweckentfremden wir den Verschluss zu einem Pinneken. Frei nach dem Motto “Net lang schnacken, Kopp in’n Nacken” machen wir uns an die Arbeit. Nach dem vierten lehnen wir uns zurück und beobachten die Leute. Dabei stellen wir fest, dass sie eher uns beobachten. Klar, vermutlich denken sie, wir hätten die Flasche gerade fast leer getrunken. Teilweise ernten wir viele respektvolle Blicke, leider auch bemitleidende.
Somit beschließen wir, dem Spiel ein Ende zu bereiten. Nach dem zwölften Gläschen ist die Flasche dann leer und wir torkeln in Richtung Security, die uns anstandslos durchwinkt. Einzig meine 1,5 l Flasche Wasser landet im Müll. Und das ist nicht nur das Ende meiner Wasserflasche bzw. unseres Vodkas, sondern auch das Ende eines sehr genialen Urlaubs.