Morgens in Kapstadt
Unser letzter voller Tag bricht an. Es ist 7 h, wir sind beide wach und merken noch leichte Auswirkungen der drei Cocktails. Wir stehen auf und schleppen uns in die Stadt, auf der Suche nach einem Frühstück. Kaum sind wir unterwegs, fängt es an zu regnen. Mit Kapstadt haben wir wettertechnisch kein Glück: Bei der Ankunft regnet es, und beim Abflug wohl auch.
Regen und Frühstück im “Table 13”
Dabei soll es heute doch schön werden. Wir gestehen uns ein, dass wir insgesamt mit dem Wetter sehr viel Glück haben. Unterwegs treffen wir einige Leute, die von tagelangen Schauern erzählen. Davon bekommen wir nichts mit, und es ist fast wie ein Ausgleich: Als wir in Botswana sind, scheint dort die Sonne, während es in Namibia regnet, und später ist es genau anders herum. Andreas zieht mich die ganze Zeit damit auf, dass ich froh sein sollte, meine Regenjacke mithaben, und jetzt bin ich wirklich froh, dass ich sie anhabe und Andreas nass wird. Wie heißt es doch so schön: “Schadenfreude…” :-)
Dazu kommt, dass ich kaum ignorieren kann, wie meine dünne Sommerhose bereits komplett durchnässt ist und an den Waden klebt. In einer kleinen Gasse werden wir dann endlich fündig. Das Restaurant heißt “Table 13” und bietet starken Cappuccino und ein sehr leckeres Sandwich. Während wir essen, planen wir die nächsten Stationen des Tages. Als Erstes entscheiden wir uns für den “Historic Walk” aus dem Lonely Planet, also einen Spaziergang durch die historischen Gegenden Kapstadts.

Historic Walk und trockener Abschluss
Ich bin erleichtert, als es nicht mehr regnet. Endlich kann ich die Regenjacke wieder dahin packen, wo sie hingehört: in meinen Rucksack. Damit fühlt sich der Morgen gleich ein Stück leichter an. Der Plan steht, und wir ziehen weiter Richtung Innenstadt. Kapstadt zeigt sich wechselhaft, aber genau das macht diesen letzten Tag so einprägsam.










