Stau an der Waterfront
Es ist 14:30 Uhr. Die Abgabe unseres Autos soll genau jetzt erfolgen, leider stehen wir irgendwo an der Waterfront in Kapstadt im Stau. Zicki (unser Navi) sagt: “Rechts abbiegen. Reeeeeechts. Loooohhhhss. Sofort!!!” Dummerweise ist rechts ein riesiger Bauzaun und das wollen wir unserem Bush-Baby nicht mehr antun. Unser Zwischenziel ist das Hotel “Breakwater Lodge”, um unser Gepäck abzugeben. Danach sollen es laut Navi nur noch 13 Minuten bis zu Maui sein.
Breakwater Lodge, dann Druck auf der Uhr
Schließlich finden wir den Weg zu unserem Hotel. Dabei “verarschen” wir Zicki und fahren einfach anders, wir kennen uns ja bereits aus und das klappt auch. Um zehn vor drei rufen wir dann bei Maui an, dass wir uns wohl ein wenig verspäten, weil der Verkehr nervenraubend ist. Als “John” erfährt, wo wir sind, meint er, wir brauchen keine 13, eher 90 Minuten. Der Verkehr sei schrecklich. Ja, vielen Dank für diese Info. Na super.

Brackenfell: Übergabe, Fund im Kühler, Kilometerstand
Trotzdem schaffen wir es in ca. 20 Minuten nach Brackenfell, diesmal sogar direkt in die korrekte Straße. Alles kein Problem, die Übergabe geht auch verdammt schnell. Alle sind bereits in Feierabendlaune und fragen uns, ob irgendwas mit dem Auto passiert sei. Wir erwähnen den kleinen Kratzer in der Frontscheibe, der uns bereits seit drei Wochen begleitet, und den einen platten Reifen. “Uncle MC”, der Mechaniker, staunt nicht schlecht, als er als Erstes den toten Vogel im Kühler entdeckt, den haben wir anscheinend vergessen zu entfernen.

Als er dann die Motorhaube öffnet, muss er nur noch lachen: Mir ist vor einigen Tagen bereits auch schon aufgefallen, dass die Innereien eher hell-grau-schlammig gefärbt sind, ursprünglich waren die mehr oder weniger schwarz. Alle weiteren Fragen von Uncle MC sind dann geklärt, als er den Tageskilometerstand “B” anschaut. Er fragt uns, warum der nur 293 km anzeigt. Unsere klare Antwort: “Is doch logisch, bei 9.999,9 km ist der auf 0 gesprungen!”


