Knysna: vertraut und touristisch
Knysna ist eine Stadt, die mich an vieles erinnert. Vom Straßenverlauf her wirkt sie wie die USA, England kommt mir dank der Cricket spielenden Schulkinder in den Sinn. Australien passt aufgrund der Leute und des Wetters, Kiel wegen der Bucht, die mich an die Nordsee erinnert. Das “original” italienische Eis am Stand schmeckt allerdings weniger nach Italien. Das Hafengebiet ist sehr schön und sauber, aber auch sehr touristisch. Mit unseren Rucksäcken und Kameras fallen wir kaum auf.

Auf dem Weg nach George: Kaffee als Zwischenstopp
Auf dem Rückweg zum Auto schauen wir kurz in die Kirche und machen uns wieder auf den Weg Richtung George. Mossel Bay und ein Kaffee-Zwischenstopp sind das Ziel. Das mit dem Kaffee klappt allerdings nicht wirklich. Das ist bereits die dritte und auch letzte Location, die wir anfahren, weil an der Straße ein Schild mit einer Kaffeetasse steht. Ich frage mich mittlerweile, was ein solches Schild sagen soll. Warum stellt man so etwas auf, wenn es dort kein Café gibt. Wir finden es nicht heraus, wer eine Idee hat, lasse es uns bitte wissen.

Herold’s Bay: Küste statt Koffein
Die Karte verrät uns eine kleine Bucht, Herold’s Bay. Das wirkt schön abgeschieden, also fahren wir die 15 km Stichstraße gerne. Ein Café finden wir nicht, dafür eine sehr schöne Felsküste mit Blick auf das kleine verschlafene Nest von Herold’s Bay. Wir lassen uns durch den Koffeinmangel nicht demotivieren und machen einen auf Selbstversorger. Aus Milch und Instant-Kaffee können wir gut einen Eiskaffee machen, denken wir. Unser Kühlschrank zeigt 20 Grad an, vermutlich geht er seit der Reparatur von Bush Baby nicht mehr. Somit gibt es einen warmen Eiskaffee, keinen richtigen heißen Kaffee, denn unser Gaskocher ist defekt.








