Werkstattmorgen in George
Unserem Bush-Baby geht es wieder gut, die Lungenentzündung ist geheilt. Ein kurzes Telefonat am Morgen mit Britz ergibt, dass wir einen Supa Quick suchen sollen, damit der Wagen dort gecheckt wird. Genau dort sitzen wir jetzt und warten. Anscheinend gibt es einen “H2N5-Auto-Virus” hier in George, denn es ist überlaufen. Also entscheiden wir uns kurzerhand fürs Frühstück.
Pick & Go und ein sehr spezieller Keks
Der Tipp aus der Werkstatt lautet: ein “Pick & Go”, etwa 200 m die Straße rauf. Klingt gut, schmeckt auch gut, nur die Auswahl ist überschaubar. Es gibt einen Double Cheeseburger mit starkem Kaffee, mehr ist nicht drin. Danke an Andreas, der liebenswerterweise einen “Sahe-Karamel”-Keks zum Kaffee mitbringt. Zumindest behauptet er steif und fest, dass das so schmeckt, ich finde eher: pulvertrockener, sehr feiner Sand mit sehr viel Zucker, aufgekocht und in Form gegossen. Mein Stück bleibt liegen, Andreas wirft seins in den Kaffee und freut sich, dass er keinen Zucker mehr braucht. Und das Beste: Das Frühstück kostet zusammen keine 8 EUR.

Diagnose, Abrechnung und Weiterfahrt
Zurück beim Supa Quick schauen wir uns die Arbeit der Jungs an. Unser Bush-Baby liegt schon auf dem OP, die Vorderreifen sind bereits abmontiert. Diagnose: Bremsscheiben defekt, vorne links absolut abgefahren, vorne rechts gebrochen, das schleift auch so. Ich lasse mir dreimal versichern, dass das normale Verschleißerscheinungen sind, alles andere würde mich extrem wundern, wir bremsen ja kaum. Auch beim Supa Quick kommen wir günstig davon, die schicken die Rechnung direkt an Britz, unseren Vermieter. Insgesamt kostet uns der Spaß einen halben Tag, bringt aber einige Erfahrungen, dann setzen wir uns ins Auto und fahren los, Richtung Knysna, gesprochen Niz-na, laut Lonely Planet deeeeer Stadt an der Garden Route.
