Ankunft in Walvis Bay
Walvis Bay hat 36.000 Einwohner und ist nach Windhoek die zweitgroßte Stadt Namibias. Gleich zu Beginn empfängt uns eine Polizeikontrolle, und ich bin sicher, dass wir mal wieder irgendetwas zahlen müssen. Aber nein: Der Polizist ist nur total unhöflich, hat aber nichts zu beanstanden. Das ist seltsam, aber gut. Wir lassen das hinter uns und fahren weiter, als wäre nichts gewesen.

Salzwerk und lila Verdunstungsbecken
Wir fahren mehr oder weniger an der Stadt vorbei in Richtung Lagune, um zum Pelican Point zu kommen. Dort sollen die größten Pelikan- und Flamingo-Kolonien zu Hause sein. Auf dem Weg dorthin passieren wir ein großes Salzwerk, in dem tonnenweise Salz abgetragen wird. Wir fragen uns, wie sie das Salz gewinnen. Die Antwort sehen wir etwa 5 km später, als die Straße durch riesige Verdunstungsbecken führt. Betreten ist strikt verboten, und Chemikalien lassen das Wasser lila erscheinen. Das ist wirklich beeindruckend.

”Jesus Christ Supervögel” am Pelican Point
Wir fahren weiter und weiter auf der Landzunge, und irgendetwas kommt uns komisch vor. Dann wird es klar: Da sind Vögel, die über das Wasser laufen, und das in irrer Geschwindigkeit. Das sind quasi “Super Vögel” oder “Jesus Vögel”, weil sie scheinbar über das Wasser laufen. Wir einigen uns also auf “Jesus Christ Supervögel”. Beim näheren Hinsehen erkennen wir allerdings, dass das Wasser so flach ist, dass die Vögel ganz normal auf dem Grund des Beckens herumlaufen. Verwirrt sind wir auch bei der Ankunft am Ende der Landzunge: Hier soll der Pelican Point sein? Ich würde ihn eher “Angler-Point” nennen, denn mehr als Angler sehe ich hier nicht. Nach dem obligatorischen Foto, das ich sicher irgendwann lösche, fahren wir wieder zurück, 20 km auf der Landzunge entlang, und bleiben immer noch fasziniert von den Vögeln und der Methode der Salzgewinnung.






