Versteinert - Früher Start im Petrified Forest

Versteinert - Früher Start im Petrified Forest

Versteinert - Früher Start im Petrified Forest
Di, 27.10. Vormittag

Noch vor dem Frühstück beginnt der Tag mit einem schmerzhaften Missgeschick im Dunkeln. Danach führt die Fahrt durch karge Weite zum Petrified Forest, vorbei an der zähen Mirabilis und vielen Fotostopps in einer Landschaft wie im Westen der USA.

Petrified Forest Mirabilis Namibia Twyfelfontein

Route – hier waren wir unterwegs

GPX-Karte 2009-10-27-06h-versteinert-frueher-start-im-petrified-forest
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Reisebericht

Frühes Erwachen

Es ist sehr früh am Morgen. Ich werde von Schmerzen im Bein wach, während das erste Licht darauf fällt. Ich frage mich kurz, was damit passiert ist, bis die Erinnerung langsam zurückkommt. In der Nacht muss ich auf Toilette, also aufs Busch-WC, und laufe im Dunkeln zielstrebig in den erstbesten Busch. Dummerweise ist das ein Busch mit Widerhaken, und mein Bein bekommt das sofort zu spüren.

Gooood Morning

Petrified Forest am Morgen

Kaffee gibt es heute erst später. Wir machen uns sehr früh auf in Richtung Petrified Forest und Twyfelfontein. Unser erster Stopp ist der versteinerte Wald, der Petrified Forest. Überall liegen Baumstämme herum, die genauso aussehen wie Holz, nur eben zu Stein geworden. Unser Guide erklärt, wie das zustande kommt, aber wir verstehen nur die Hälfte, weil sein Englisch sehr gebrochen ist.

Petrified Forest

Mirabilis und ein Vergleich aus Studentenzeiten

Wir kommen noch an einer Pflanze vorbei, der Mirabilis. “Die Schönheit” nennt er sie, beziehungsweise haben die Ur-Einwohner sie so genannt. Um ehrlich zu sein, mein Fikus zu Studentenzeiten, der auch schon mal ein Weißbier abbekommt und dafür wenig Licht sieht, wirkt vor seiner Entsorgung besser. Interessant ist aber, dass diese Pflanzen bis zu 1000 Jahre alt werden können. Außerdem gibt es männliche und weibliche Exemplare, und bei Swakopmund sollen sogar besonders alte Vertreter dieser Gattung stehen.

Weiterfahrt durch eine bizarre Landschaft

Nach etwa 45 Minuten machen wir uns wieder auf den Weg. Wir fahren durch eine bizarre Landschaft, die mich komplett an den Westen der USA erinnert. Nach dem 42. Fotostopp fahren wir einfach weiter und genießen die Weite. Dabei übersehen wir das Schild nach Twyfelfontein und sind bereits vorbeigefahren. Nun gut, Rock Engravings interessieren uns auch wirklich nicht, also fahren wir weiter.

Unser Jeep

Alle Impressionen

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