Früher Start in Etosha
Etosha ist genial, und wir sind sehr früh wach. Erst sind wir kurz verwirrt wegen der Uhrzeit: Wird es hier eine Stunde früher hell? Nein, in Deutschland ist Zeitumstellung, und unsere Uhren stellen sich inzwischen selbst um. Damit sind wir hier eine Stunde vor Deutschland. Wir starten den Tag wie gewohnt um 6:23 Uhr mit einem Kaffee. Kurz vor 7 Uhr ist alles gepackt, und wir fahren durch das Gate.

Fisher-Pan und graue Pisten
Zuerst fahren wir nach Norden zur Fisher-Pan. Viel Wildlife sehen wir dort leider nicht. Es gibt einen Tausendfüßler, der eher 200 Füße hat, ein paar Pelikane in weiter Entfernung und einige Vögel, und das war es im Wesentlichen.

Zurück am Camp geht es dann grob Richtung Halali, dem Camp in der Mitte des Parks und unserem Ziel für heute. Viele Wege dorthin sind gesperrt, Road Construction.

Halali, Staub und ein Cowboyhut
Nur wenige Abstecher von der Hauptroute sind möglich, aber die lohnen sich schon fahrtechnisch. Teilweise stehen sehr tiefe Wasserstellen auf der Straße, durch die wir durch müssen. Dabei verstehe ich plötzlich gut, warum man die Scheiben am Auto putzen sollte, wir möchten schließlich noch etwas sehen. Beim nächsten Stopp fällt uns auf, dass unser Auto einmal weiß ausgesehen hat und jetzt schlammig grau schimmert.

Gegen Mittag erreichen wir Halali, und auch hier ist das Übernachten kein Problem. Das kostet noch einmal 400 NAD, aber es lohnt sich: Das Camp ist deutlich besser und weniger bevölkert als das erste, wir trinken ein frisch gezapftes Hansa Pils und erkunden danach den Park Richtung Osten noch ein wenig, während Andreas mit Cowboyhut seinen Coolness-Faktor gefühlt um 200 % steigert.























