Letzte Erledigungen, dann ab in den Park
Glück gehabt: Am Eingang des Chobe Parks bekommen wir noch einen Platz im Ihaha Camp. Also drehen wir noch einmal um. Wir fahren zurück nach Kasane. Wir tanken. Wir holen Geld. Dann geht es wieder los, hinein in die Wildlife-Reserve, und schon nach 150 m Schotterweg biegen wir rechts ab, Richtung Sedudu Island. Der Rhythmus des Tages kippt spürbar in Safari-Modus.
Erste Tiere und Allrad-Euphorie
Unsere ersten Elefanten, Antilopen, Büffel und Vögel in freier Wildbahn tauchen direkt am Wegesrand auf. Ich fahre. Neben mir klickt Andreas’ Kamera erstaunlich rhythmisch, gefühlt mit 5 Hertz. Vermutlich fotografiert er so konstant, damit die Tiere nichts Ungewöhnliches wahrnehmen, wenn wir näher kommen. Es ist unser erstes Mal in Chobe. Ich nutze jede Gelegenheit, um den 4WD (Allrad) wirklich auszuprobieren. Sanddünen sind kein Thema, extreme Steigungen auch nicht, und selbst butterweicher Sand bremst uns nicht aus. Ich bin begeistert, was dieses Auto alles wegsteckt, und am liebsten würde ich ab sofort nur noch off-road fahren.

Der Elefant am Baum
Später biegen wir wieder Richtung Chobe River ab, denn dort sind besonders viele Tiere zu sehen. Auf einmal höre ich von links nur: “Uhhhhaaaa”. Nein, kein Affe, sondern Andreas. Automatisch fahre ich ein Ausweichmanöver. Vorne ist allerdings nichts. Ich schaue nach links und sehe in etwa 5 m Entfernung einen Elefantenbullen, der sich hinter einem großen Baum versteckt. In genau diesem Moment stellt er die Ohren auf und fängt mit einem Fuß an zu scharren. Das ist auch das Letzte, was ich bewusst registriere, bevor mein Fuß zusammen mit dem Gaspedal gefühlt im Motorraum verschwindet und mein Blick wieder nach vorne springt.
Hier ein Foto von einem anderen Elefanten, der deutlich weiter entfernt war als der Kollege vorhin…

Highlights am Fluss und Ankunft im Camp
Leider gibt es davon kein Foto. Wir haben nur die Super-Zooms auf der Kamera. Damit würden wir maximal das Auge erwischen. Nach etwa 5 Minuten ist mein Puls wieder bei 80. Danach sehen wir noch zahlreiche Tiere: Antilopen, Bussarde, Affen, Büffel und mehr. Das Highlight auf dem Weg zum Ihaha Camp sind Zebras, die am Fluss bei untergehender Sonne trinken. Kurz darauf folgt eine Elefantenfamilie mit ganz ähnlichen Aktivitäten. Und dann noch dies. Und dann noch das.


















