Ankunft in Keetmanshoop
Jawohl, es geht um Keetmanshoop. Die Stadt ist schon seit Langem unser Ziel. Wir fahren über Highways, Dirt Roads und Gravel Roads. Wir wollen endlich in Keetmanshoop ankommen. Nach fünf Minuten sagen wir: “Das Ortsschild kann man weglassen.” Es gibt sieben Tankstellen und zig Geschäfte, die erst gegen Abend öffnen. In einem Take-away kaufen wir nach unserem Tankstopp etwas zu essen.
An der Tankstelle
Apropos Tanken: 140 Liter sind eine Menge Holz. Der Tankwart tankt und tankt. Langsam mache ich mir Sorgen, dass die Jungs uns betrügen. Zehn Minuten Diesel können doch nicht in unseren Tank laufen. Vielleicht pumpt er das Zeug von einer Zapfsäule in die nächste, aber sicher nicht in unseren Tank. Am Ende akzeptieren wir es. Als wir losfahren, sind die Zweifel verflogen. 140 kg mehr im Fahrzeug sorgen für eine phänomenale Beschleunigung unseres Toyota Hilux – gefühlt 45 PS.

Take-away und Rätsel-Essen
Zurück zum Take-away und unserem Essen. Für mich gibt es Polenta mit Schweine-Irgendwas, das sich anfühlt wie deutscher Eintopf gemischt mit chinesischem Chicken (Huhn, sehr fein zerkleinert – die Konsistenz erinnert an Eintopf). Dazu gibt es einen Burger mit einer undefinierbaren Substanz als “Fleisch”. Es soll noch Pommes geben, aber das versteht offenbar niemand – die liegen zubereitungsfertig direkt neben der Fritteuse. Egal.
Ein Gin und ein Nickerchen
Auch meine zweite Entscheidung steht fest: “einen halben Becher Gin”. Ich trinke ihn in der Hoffnung, dass sich der Magen beruhigt. Andreas fährt den nächsten Abschnitt, sodass es mich nach nicht einmal zwei Minuten auf dem Beifahrersitz umhaut. Ich schlafe wie ein Baby. Der Rest zieht an mir vorbei.


