Die Reise beginnt leicht: ein paar freie Tage in San Francisco, ein Wiedersehen mit einer Stadt, die mich nie losgelassen hat. Ich wandere durch Mission, Chinatown, Telegraph Hill – alles vertraut, alles neu. Die Bay glänzt, und in mir wächst dieser leise Aufbruch.
In Chicago kippt die Stimmung ins Gemeinsame. Sebi steht am Pier, und plötzlich ist die Tour mehr als nur Bewegung. Wir tasten uns durch Straßen, Dämmerung und Wind, trinken Kaffee, verlieren Zeit, gewinnen Geschichten. Dann der Roadtrip: Kanada in weiter Fläche, Niagara wie ein lautes Zwischenkapitel – nass, klar, direkt.
New York holt mich später allein ab und trägt mich mit einem eigenen Herzschlag durch die Tage. Ein wuchtiges Finale für eine Reise, die sich von Westen bis Osten immer weiter geöffnet hat.
