Vancouver Island ruft: Fähre ab Tsawwassen

Vancouver Island ruft: Fähre ab Tsawwassen

Donnerstag, 15. Juni Nachmittag

Nach dem Flug klappt auch der Mietwagen, doch die Koffer passen kaum hinein. In Tsawwassen warten wir zwischen Food-Court und Fährschlange, staunen über die Autofähre und rollen schließlich hundemüde nach Nanaimo weiter bis Parksville ins Motel.

Tsawwassen Vancouver Island Nanaimo Parksville Fähre Mietwagen

Route – hier waren wir unterwegs

GPX-Karte 2006-06-15-15h-vancouver-island-fahre-tsawwassen
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Reisebericht

Mietwagen und Aufbruch

Auch das mit dem Auto mieten klappt ohne weitere Komplikationen. Wir müssen keine 500 $ für irgendwelche Pflichtversicherungen zahlen, die nicht auf dem Voucher stehen. Also gehen wir direkt zu unserem Auto, einem Chrysler Sebring Touring. Auf den ersten Blick wirkt er wie ein schönes Fabrikat. Später zeigt sich jedoch, dass in diesen Mid-Size nicht einmal unsere drei Koffer in den Kofferraum passen.

Unser Mietwagen: Chrysler Sebring Touring
Koffer und Kofferraum: alles passt nur knapp

Trotzdem brechen wir direkt auf und fahren Richtung Tsawwassen. Tsawwassen ist der Ausgangspunkt unserer Fähre nach Vancouver Island. Die Strecke zum Terminal ist kurz und angenehm. Wir sind beide hundemüde, kommen aber gut durch. Am Terminal steuern wir die Schlange Richtung Nanaimo an, mitten auf Vancouver Island.

Tsawwassen: Schlange, Food-Court, erste Pizza

Wir bezahlen 58 $ und haben danach noch etwa eine Stunde Zeit. In dieser Stunde können wir etwas essen oder uns die Füße vertreten. Also gehen wir in den nächstgelegenen Food-Court, um den ersten Hunger zu stillen. Sabrina entscheidet sich für Pizza, das passt soweit. Dann kommt die Frage: Wie zahlen, wenn wir kein Bargeld dabei haben, zumindest keine kanadischen Dollar?

Nach einem kurzen Abstecher zum nächsten Geldautomaten klappt das Bezahlen. Wir essen unsere erste kanadische Pizza. Ingo findet sie sehr lecker, Sabrina eher ziemlich ekelig. Geschmäcker sind eben verschieden. Vielleicht ist es bei Sabrina auch nur die Zeitverschiebung, denn zu Hause in good old Germany ist es jetzt mitten in der Nacht.

Autofähre nach Nanaimo

Durch den kurzen kulinarischen Ausflug vergeht die Zeit sehr schnell. Also geht es bald auf die Fähre nach Vancouver Island. Mit vielen anderen Autofahrern bahnen wir uns den Weg aufs Schiff und auf das Autodeck. So eine Autofähre ist irgendwie witzig. Man parkt fast Stoßstange an Stoßstange. Danach läuft man auf dem Schiff ein bisschen hin und her oder sitzt zwei Stunden lang im Auto und liest oder schläft, wie Sabrina.

Autofähre nach Vancouver Island: Blick aufs Autodeck

Ingo ist ganz begeistert von seinem GPS-System. Er läuft die ganze Zeit wie ein aufgescheuchtes Huhn vom Bug des Schiffes zum Auto und wieder zurück. Toll ist vor allem, dass wir durch dieses technische Gerät sehen, wie schnell die Fähre fährt. Da ist sogar Sabrina kurz begeistert. Mit Schlafen und ein bisschen Herumlaufen geht auch diese Überfahrt schnell herum. Irgendwann kommen wir in Nanaimo an.

Parksville: Motel und Bett

Weil wir sehr müde sind, beschließen wir, nur noch ein kurzes Stück weiterzufahren. Danach wollen wir uns ein nettes Motel suchen. Gesagt, getan, nach kurzer Fahrtzeit sind wir in Parksville. Dort müssen wir uns aus den vielen Motels eines aussuchen. Wir haben wohl ein gutes Händchen und finden ein sehr nettes Motel.

Der Besitzer bietet uns sogar ein größeres Zimmer mit größerem Bett an. Das Ganze gibt es zum gleichen Preis wie ein Standardzimmer. Wir bekommen außerdem noch einen Gutschein für den Minigolf-Platz nebenan. Dank eines Zimmers parterre parken wir direkt vor unserer “Haustür”. Wir laden schnell aus, machen uns bettfein und fallen danach einfach nur ins Bett.

Vorher gehen wir noch kurz einkaufen, weil Ingo noch etwas Essbares braucht. Das dauert nur 10 Min. Danach schlafen wir sofort ein. Und wir schlafen sogar bis 6 Uhr morgens am nächsten Tag.

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