Der Trip beginnt wie ein Auftakt in zwei Welten: unten Straßen voller Leben, oben eine Skyline, die die Uhr verstellt. Shanghai empfängt mit Tempo, Wiedersehen und dem Gefühl, mitten hineinzurutschen. Dann der Wechsel nach Peking – ein anderer Takt, dichter, geschichtsschwer. Die Verbotene Stadt flimmert in der Hitze, die Mauer zieht ihre Linie durch Berge und Kopf. Ein Missgeschick in Downtown mischt sich dazu, kurz ärgerlich, später fast komisch.
In Xian wartet die Terracotta-Armee wie ein eingefrorener Chor. Danach zurück nach Shanghai, das nun vertrauter wirkt: Nächte am Fluss, kleine Gassen, Ausflüge in Städte, die auf Wasser gebaut scheinen. Alles bewegt sich, alles erzählt. Dieser Trip lebt von den Kontrasten – und von den Momenten dazwischen, in denen man merkt, dass Reisen manchmal mehr verändert als zeigt.
















