Sabrina schreibt (fast 1 Jahr später)
Tja, jetzt bei der Durchsicht des Tagebuches fällt uns auf, dass der letzte Tag ja noch fehlt…. und wir diesen schleunigst ergänzen sollen – aber das ist gar nicht so einfach, ca. 330 Tage später…. Naja, das wird jetzt wohl ein bisschen kürzer ausfallen, da ich mich nicht mehr an alles erinnere, aber zumindest haben wir auch an diesem Tag die Stadt unsicher gemacht…. Alles natürlich nach einem reichen Frühstück, für mich eher europäisch ausgerichtet, für Ingo eher exotisch….


Ist schon ein tolles Gefühl, auf so einem Gebäude zu stehen und in die Tiefe zu schauen, auf den angelegten Park und den Rest der Stadt. Die Aussicht an sich war nicht wirklich sooo toll, das haben wir aber auch schon früher gewusst. Von dieser Brücke konnten wir nicht wirklich auf die Stadt schauen, da die beiden Türme die Sicht verdeckt haben. Aber gut, hat ja auch nichts gekostet.
Danach ging es zurück ins Hotel, um unsere ganzen Einkäufe zwischen zu lagern. Danach haben wir beschlossen, uns nach Chinatown aufzumachen. Und ich kann mich noch an eins erinnern – nämlich, dass es mir da so überhaupt gar nicht gefallen hat. Es war total schwülwarm, es hat super eklig gerochen (nach allem Möglichen, essbar oder nicht), es war total voll, alle haben irgendwas gerufen und geschrieen und wir mittendrin…

Als ich dann noch in so einem komischen Kaufhaus auf so ein komisches malaysisches Klo gehen musste (keine Klospülung, sondern man nimmt eher so eine Art Duschkopf und putzt sich nicht ab, sondern spült sich ab – aber ich hatte meine Klopapierrolle ja für alle Fälle im Rucksack), war es einfach vorbei. Ich war sehr böse und das hat Ingo auch gut bemerkt…. Wir haben Chinatown mal super schnell verlassen….. und wollten den Tempel dort besichtigen. Aber als wir auch diese nicht gefunden hatten (lag entweder am Stadtplan oder an all den Leuten, die uns nicht helfen konnten), sind wir dann endgültig ganz woanders hingefahren… Unser nächstes Ziel sollte der Butterfly Park sein.

Wir sind dann mit diesem Taxi zum Butterflypark – 


Danach sind wir aus dem Park raus und haben uns total erschöpft auf eine Bank an einem kleinen Fluss gelegt… Wir wollten eigentlich noch zu dem See, in den der Fluss mündet, aber wir waren einfach nur fertig und haben erstmal ein Weilchen auf dieser Parkbank gesehen und unseren Urlaub Revue passieren lassen…. 4 Wochen Abenteuer sind nun fast vorbei… seufz, schluchzt!



Wir haben also ca. 2 Stunden da oben auf dem Turm verbracht, bevor wir wieder mit dem Taxi zurück zum Hotel gefahren sind. Bevor wir dann gegen 21h zum Flughafen fahren konnten, sind wir noch mal durch das Golden Triangle geschlendert, haben noch mal das ein oder andere Geschäft bestürmt und haben schließlich bei Planet Hollywood – auch so einer Kette wie das Hardrock Cafe - zu Abend gegessen…

Dann ging es zum Flughafen. Aus Erfahrung haben wir diesmal unser Gepäck gleich super gut gepackt, so dass es beim 
Der Flug war auch okay, wir saßen neben irgend so einem Typ, der viel Wert auf Äußeres etc. legte, aber nur gepennt hat. Ich musste also immer über den drüber springen….


Wir sind dann nach ca. 14h Stunden Flug oder so in Wien gelandet, jetzt war es Sonntag morgen, sehr, sehr früh. Wir mussten noch auf unseren Anschlussflug nach Frankfurt warten und konnten dann mit nur 10 anderen Fluggästen einen wunderschönen Sonnenaufgang über den Alpen bewundern…

Man, war das schön. Ich war eigentlich total müde, aber irgendwie konnte ich dem Blick nicht widerstehen. Der Typ neben mir hat mich zwar super genervt, weil der bis kurz vor Start telefoniert hat (hallo, das ist nicht erlaubt), aber egal… Er hätte sich zwar liebend gern auf einen der 100 freien Plätze setzen können, aber er schien neben Ingo und mir sitzen bleiben zu wollen….

Nach ca. 1h waren wir in Frankfurt und wurden, nachdem wir unser Gepäck entgegen genommen haben, von Romina und Markus in Empfang genommen und nach Neuenheerse kutschiert… Und was soll ich sagen? Wir wollten auf der Fahrt so viel erzählen, aber da alle schon unser Tagebuch gelesen haben, fiel das flach, weil es immer nur hieß: „ach, das war ja da und da?“ oder „stimmt, das habt ihr geschrieben!“

Das hat man nun davon, dass man Tagebuch schreibt J Aber so konnten wir wenigstens ein bisschen schlafen, bis wir wieder zu Hause waren…
Was soll ich abschließend sagen?
Es war ein wunderschöner Urlaub voller unvergesslicher Erlebnisse und Erfahrungen und ich bin froh, dass Ingo mich davon überzeugt hat, diese Reise anzutreten! Denn das, was wir in den 4 Wochen alles erlebt haben, kann mir keiner mehr nehmen. DANKE!